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Unterschiede der Lust nach Sex Frau vs. Mann

Lust auf Sex ist ein Thema, welches von Frauen und Männern sehr unterschiedlich betrachtet und gehandhabt wird. Dabei haben Männer grundsätzlich mehr und öfter Lust als Frauen. Aus menschlicher Sicht, ist dies jedoch nicht ganz so leicht vorstellbar und es bedarf prinzipieller biologischer Überlegungen um diese Diskrepanz besser zu verstehen.

Lust aus biologischer Sicht

Auch wenn der Mensch, und der Zwergschimpanse, als sein nächster Verwandter, den Sex oft als eine Art Zeitvertreib betrachtet, ist dies ursprünglich von der Natur so nicht vorgesehen gewesen. Geschlechtsverkehr dient in seiner ursprünglichen Form der Fortpflanzung. Die Lust ist dabei nur die biochemische Reaktion des Körpers auf den richtigen Moment dafür.

Die unterschiedliche Ausprägung der Lust und die Wahl der Sexkontakte bei Männern und Frauen hängt unmittelbar mit der Fortpflanzungsfähigkeit und der Maximierung des Fortpflanzungserfolgs zusammen.

Frauen sind ein Mal im Monat für wenige Tage fruchtbar. Gleichzeitig bedeutet eine erfolgreiche Fortpflanzung, dass sie für mindestens 9 Monate keine weitere Chance darauf haben ihr Erbgut weiter zu geben.

Daraus ergeben sich zwei Tatsachen:

Einerseits ist die Lust bei Frauen sehr stark von ihrem monatlichen Zyklus abhängig. Der Höhepunkt dieser, im Grunde genommen, Fortpflanzungswiligkeit liegt dabei in den Tagen nach dem Eisprung. Hier ist der Östrogenspiegel am höchsten und auch die weiblichen Sexualpheromone, Kopuline bzw. Ovulations-Kopuline werden vermehrt abgesondert.
Andererseits sind Frauen grundsätzlich wählerischer bei der Partnerwahl. Da stellt man auf Online-Partnerbörsen regelmäßig fest. Sowohl Zoosk AT als auch Friendscout AT bestätigen dies. Wählen sie einen Partner mit minderwertigen Erbanlagen, dann verschwenden sie mindestens 9 Monate und Unmengen an Energie um diesen, ebenfalls minderwertigen, Nachwuchs zu ernähren. Deshalb suchen Frauen aus biologischen Gründen wesentlich kritischer potentielle Sexualpartner aus.

Männer hingegen sind etliche Male am Tag fruchtbar. Entsprechend oft haben sie, zumindest rein theoretisch, mehrmals am Tag Lust auf Geschlechtsverkehr. Gleichzeitig sind sie wesentlich weniger wählerisch bei der Wahl einer Sexualpartnerin.
Der biologische Sinn dieser Tatsache ist entsprechend simpel. Wenn ein Mann sich theoretisch mehrmals am Tag fortpflanzen kann, dann macht dies auch Sinn. Selbst wenn er mehrmals täglich eine Sexualpartnerin mit minderwertigem Erbgut auswählt und dabei kränklichen, oder nicht lebensfähigen Nachwuchs zeugen würde, so ist dies, aus biologischer Sicht wohl gemerkt, kein großer Verlust. Einige wenige Nachkommen werden immer überleben – wenn nicht die von heute, dann die von morgen.

Der energetische Aufwand für die Spermaproduktion ist wesentlich geringer als für eine Eizelle und die anschließende Schwangerschaft. Deshalb ist der Fortpflanzungstrieb des Menschen, und somit die Lust auf Sex, stark an die Fortpflanzungsfähigkeit gebunden, welche bei Frauen dem Monatszyklus folgt.