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Was sagt die Forschung: Sind Menschen monogam?

Seit jeher ist es üblich, dass Menschen monogame Beziehungen eingehen. Die monogame Beziehung mündet schließlich in der Ehe. Es ist verboten, mehrere Ehen gleichzeitig zu führen und gesellschaftlich verpönt in der Ehe fremdzugehen. Auch in der gewöhnlichen Beziehung ist das Fremdgehen ein Zeichen der Charakterschwäche. Wie ist es aber wirklich? Ist der Mensch monogam veranlagt?

Monogamie gar nicht so weit verbreitet

“Es gibt grundsätzlich polygame und grundsätzlich monogame Tierarten”. Diese Aussage würden viele Menschen unterschreiben. Einige Vogelarten, zum Beispiel, sind ihr Leben lang mit ihrem Partner zusammen. Das mag zwar zutreffen, sagt aber nichts über das Sexualleben dieser Vögel aus. Forscher haben entdeckt, dass die DNA von einigen Schwanenküken nicht mit der des Partners übereinstimmt. Dieses Ergebnis lässt demnach darauf schließen, dass Schwäne zumindest fremdgehen. Dass sowohl Männchen als auch Weibchen in der Natur fremdgehen, hat dabei einen Grund. Auf diese Weise kann der bestmögliche Genpool geschaffen werden. Eine Theorie st, dass Männer versuchen ihre zahlreichen Spermien an so viele Frauen wie möglich weiterzutragen und quantitativ mehr evolutionäre Vorteile zu sichern, während Frauen qualitativ nach den stärksten, gesündesten Männern Ausschau halten.

Monogamie hat seine Vorteile

Der Mensch ist kein von Grund auf monogames Wesen, doch ist ganz klar eine Tendenz zur Monogamie zu beobachten. (Auch in der Zeit findet sich mehr dazu.) Der Grund, weshalb Menschen die Monogamie so hoch halten oder jahrelang eine romantische Liebe zu eine Person aufrechterhalten können, liegt im Streben nach Sicherheit. Körperlich ist der Mensch nicht dazu gemacht.

Alternative Beziehungsformen

Dass polygame Phantasien natürlich sind und religiöse oder andere moralische Grundwerte hinterfragt werden sollten, ist auch bei der Gesellschaft selbst längst angekommen. Inzwischen entscheiden sich immer mehr Menschen, auch wenn es immer noch nicht viele sind, für alternative Beziehungsformen, die es erlauben mehrere Sexualpartner zu haben. Die offene Beziehung kombiniert monogame und polygame Elemente, indem es eine Partnerschaft gibt, in welcher beide Beteiligten fest zusammen sind und dennoch mit anderen Menschen Sex haben können. Die Polyamorie geht einen Schritt weiter und erlaubt eine Partnerschaft zwischen mehr als zwei Personen. Es gibt viele Datingportale die sich auf moderne Partnerschaften spezialisiert haben. Bei Interesse finden Sie z.B. mehr über Joyclub hier.

Alles eine Frage der persönlichen Haltung

Körperlich ist der Mensch nicht dazu gemacht, nur einen Sexualpartner zu wollen, dennoch will er oft etwas anderes. Aus diesem Grund lässt sich eine monogame Lebensform weder aufzwingen noch der Hang vieler Menschen dazu negieren. Es ist kein Ding der Unmöglichkeit monogam zu leben, sofern es beide Partner wollen, trotzdem halten andere Formen der Partnerschaft Einzug in die Gesellschaft.