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Die Chemie beim Sex: Was geht in unserem Körper vor? 

Im Rausch der Hormone

Sex zu haben ist heute so einfach wie niemals zuvor. Online-Angebote und Apps, wie z.B. Parship oder C-date, machen eine Verabredung zu einem Kinderspiel (mehr Informationen zu Trend Onlinedating hier). Der Sex mit dem Partner gehört zu den wohl schönsten Dingen, die wir im Laufe unseres Daseins erleben dürfen. Es ist uns jedoch in der Regel gar nicht bewusst, was genau in diesem tollen Moment in unseren Körpern aus chemischer Sicht abläuft. Zeit, etwas Licht ins Dunkel zu bringen und darüber aufzuklären, welche chemischen Reaktionen beim Sex vor allem in unserem Kopf ablaufen.

Wie uns unser Körper mit Dopamin belohnt

Das zentrale Hormon beim Sex ist zweifellos das sogenannte Dopamin. Es wird beim Höhepunkt in großen Mengen ausgeschüttet und sorgt in unserem Kopf für einen hemmungslosen Zustand der Euphorie. Manche Experten vergleichen die Wirkung des Dopamin sogar mit jener einiger harter Drogen. Einmal ausgeschüttet, lässt es uns das Dopamin außerordentlich schwer fallen, mit dem Sex aufzuhören. Wir spüren in uns das starke Bedürfnis, weiterzumachen und letztendlich einen Orgasmus zu erleben. Ist dieser erfolgt, verringert sich die Aktivität in Teilen des Großhirns deutlich.

Wie Endorphine für Entspannung

Die sogenannten Endorphine sind dafür verantwortlich, dass wir beim Sex abschalten können und keine Gedanken an andere Dinge verschwenden, während wir gerade beim Liebemachen sind. Sie haben vor allem bei Frauen einen großen Effekt und sorgen dafür, dass die Frau zur Ruhe kommen und damit ihre Chance auf einen Höhepunkt erhöhen kann. Die Endorphine signalisieren dem Körper der Frau, dass dieser dem Sexualpartner vertrauen kann und tragen damit entscheidend dazu bei, dass die Frau die Zeit im Bett in vollen Zügen genießen kann.

Rauschartige Euphorie dank des Noradrenalin

Ein weiterer Stoff, der uns beim Sex begleitet und entscheidenden Einfluss auf unser sexuelles Verhalten hat, ist das sogenannte Noradrenalin. Dieses wird in der Nebenniere gebildet und sorgt dafür, dass sich unsere Laune hebt, Hunger und Müdigkeit vertrieben werden und nicht zuletzt auch unsere Schmerzen gedämpft werden. Damit wird unser Körper auf den Liebesakt vorbereitet, für den es wichtig ist, dass wir uns in unseren Körpern wohlfühlen.

Das Gehirn als Antrieb der Hormone

Zwar werden viele der genannten Hormone automatisch ausgeschüttet, allerdings hat das Gehirn eine nicht zu vernachlässigende Kontrollfunktion. Auch ist es dafür verantwortlich, dass wir in diesen Momenten unser schlechtes Gewissen und andere Dinge im Bezug auf die Moral ausschalten.

Wenn wir Sex haben, dann findet in unserem Körper eine wahre Explosion der Hormone statt. Viele davon bilden sich bereits vor dem eigentlichen Akt und sorgen dafür, dass sich unsere Anspannung löst. Andere wiederum erfüllen den Zweck, dass wir uns während des Sex wohlfühlen und nicht vor dem Höhepunkt aufhören.