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Anziehungskräfte: Warum wir jemanden attraktiv finden

Kann Anziehung und Attraktivität nur durch ein angeborenes Talent erreicht werden?
Die Anziehungskräfte zwischen Menschen stellen eines der größten Mysterien unseres Lebens dar. Wieso werden einige Personen unmittelbar, wenn sie einen Raum betreten von nahezu allen anwesenden als sympathisch, selbstbewusst und charismatisch wahrgenommen und andere gehen komplett in der Menge unter? Handelt es sich hierbei um ein angeborenes Talent oder um etwas, das jeder lernen kann?

Wie es zu Anziehungskräften zwischen zwei Menschen kommt

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Sie haben sicher schon einmal gehört, dass wir als Menschen uns innerhalb von Sekunden oder sogar Bruchteilen von Sekunden einen ersten Eindruck einer anderen Person bilden. Daher kommt es hierbei nur zu einem verschwindend geringen Teil auf die verbale Kommunikation an. Bevor jemand überhaupt den Mund geöffnet hat, haben wir meist schon ein Gefühl dafür, ob wir die Person sympathisch finden oder nicht. Alle folgenden Gespräche können diesen ersten Eindruck nur noch leicht in eine bestimmte Richtung verändern. Grundsätzlich revidiert wird dieser jedoch nur selten. Das gilt selbst beim Casual Dating, sehen Sie hier. Doch worauf kommt es dann stattdessen an?

Vieles spielt sich in den ersten Sekunden im non-verbalen Bereich ab. Unzählige Faktoren werden innerhalb kürzester Zeit von uns aufgenommen, vom Gehirn verarbeitet und interpretiert. Von der Körperhaltung, Mimik, Gestik, dem Klang der Stimme bis hin zu Geruch und Aussehen – all dies wird in einem ersten Eindruck zusammengeführt und mit unseren eigenen Präferenzen abgeglichen. Auch der Gemütszustand zum jeweiligen Zeitpunkt spielt eine entscheidende Rolle. Sind wir gerade schlecht gelaunt, müde oder anderweitig abgelenkt, wird selbst jemand, der theoretisch voll und ganz unserem Geschmack entspricht, als weniger attraktiv und anziehend abgestempelt als es noch vor 1-2 Tagen oder auch nur vor 10 Minuten der Fall gewesen wäre. Vor diesem Hintergrund wirkt auch ein Korb deutlich weniger verletzend. Andererseits bei guter Laune und euphorischer Stimmung kann es auch mal schnell zu einem Seitensprung kommen. Alkohol trägt seinen Teil dazu bei.

Was kann ich also tun, um einen besseren Eindruck zu hinterlassen?

Da unser Gebaren, wie wir soeben herausgefunden haben, weitaus wichtiger ist als das, was wir sagen, sollte hier auch vorerst der größte Fokus drauf liegen. So können wir schon durch einige simple Tricks unsere äußere Erscheinung stark verbessern. Abgesehen von einem gepflegten Äußeren, kommt es vor allem auf eine aufrechte, selbstbewusste Körperhaltung an: ein durchgedrückter Rücken, lockere, leicht nach hinten gezogene Schultern und ein erhobenes Kinn sind ein erster Schritt um ein Treffen zu verabreden. Auch eine ruhige und langsame Sprechweise trägt dazu bei, dass andere uns als attraktiver wahrnehmen. Auch wenn es sich hierbei nur um zwei kleine Veränderungen handelt, können sie doch eine große Wirkung in Sachen Anziehungskraft entfalten.

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Wie viel Sex braucht der Mensch?

Wie viel Sex braucht der Mensch – Die Wissenschaft übt sich in Statistik

Sex ist ein Thema, das unser Leben entscheidend begleitet. Heutzutage lässt sich schnell und einfach ein Sexdate im Internet per App organisieren. Naheliegend, das die Normfrage mit leichter Unruhe gestellt wird, wie oft muss ich oder darf ich, was ist normal? Die Wissenschaft soll helfen.

Sie äußert sich auch und gibt Entwarnung. Was der Mensch braucht, ist eine individuelle Bedarfsgröße, einmal im Jahr klappt genauso um glücklich zu sein, wie jeden Tag.
Mit so einer Vorgabe kann natürlich erleichtert auf das reale Leben geschaut werden. Denn die Wissenschaft ist dran am Sexleben und zumindest statistisch könnte der Eine oder Andere, leichten Leistungsdruck verspüren.

Sex in Zahlen – Man darf nicht alles ernst nehmen

Die Wissenschaft kann erklären, wie Sex funktioniert, was der wissenschaftliche Bedarf ist, aber Gott sei dank nicht. Um Licht ins Dunkle zu bringen wird gezählt. Nicht wirklich, denn die Angaben sind Zahlen, die Befragte angeben. Angeben ist dabei ein gutes Stichwort. Männer, das weiß man, können immer. So muss Mann das dann auch ins Rennen schicken. Zwischen Singles und in einer Beziehung lebenden wird nicht unterschieden. Gefragt nach täglichem Sex, ist Deutschland mit 5 Prozent Aktiven recht bescheiden. Australier sehen sich mit 10 Prozent schon mal deutlich bedürftiger, Polen oder Belgier ziehen mit 13 Prozent da noch vorbei und Spitze ist Brasilien. Da wackelt mit 23 Prozent täglichem Sex der Zuckerhut. Die Wissenschaft hat darunter einen Strich gezogen und ermittelt, 1,5 mal in der Woche ist Durchschnitt.

1,5 mal in der Woche ist Durchschnitt

Ticken Mann und Frau beim Bedarf im Gleichklang? – Nicht wirklich

Schon biologisch gibt es ein Problem. Der Mann hat jeden Tag bis zu 185 Millionen Spermien auf Lager, eine Frau dagegen benötigt in ihrem ganzen Leben höchstens 400-500 Eizellen für die potenzielle Befruchtung. Die Evolution hat also einen getrennten Sex-Bedarfsplan. Das wird deutlich, wenn man Sex als Dienstleistung untersucht. Da strömen die Männer in geschlossenen Kohorten im Dunkel der Nacht zum Objekt der Begierde. In Deutschland werden so ca. 16 Milliarden Euro jährlich umgesetzt. Zum Vergleich, alle Kinos kommen zusammen auf 800 Millionen Euro.

Man kann es auch anders formulieren, Frauen sind beim Sex anspruchsvoller, sie pochen auf die entsprechende lustvolle Stimmung. Der Frau geht es nicht um die Anzahl, sondern die Qualität.
So sehen dann auch die Zahlen aus. Eine weltweite Erhebung kommt bei Männern auf 103 mal Sex im Jahr, Frauen dagegen liegen bei nur 88 sexuellen Aktivitäten.

Der Mensch braucht keinen Sex, um gesund zu leben. Zumindest hat die Wissenschaft bei Nonnen oder Priestern, die tatsächlich Null-Aktiv sind, nichts feststellen können, das sie häufiger krank sind. Die Sexabstinenz ist gesundheitlich folgenlos. Allerdings ist Sex gesundheitsfördernd. Belebende Durchblutung und Hormonrausch streicheln Leib und Seele. Das Hormon Oxytocin sorgt für Wohlfühlatmosphäre und seelische Geborgenheit. Es ist aber nur mit einem Orgasmus zu haben.

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Wird Onlinedating die Gesellschaft verändern?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir uns zunächst einmal dem Phänomen Onlinedating auf eine beschreibende Art und Weise nähern. Welche Funktionen übernimmt das Onlinedating? Ersetzen diese Funktionen gesellschaftliche (also analoge) Äquivalente?

Der wichtigste Unterschied zwischen Online- und Offline-Dating

Beim Onlinedating bzw. der Partnersuche in dezidierten Internetportalen und Social Networks kommen wir gewissermaßen in die Vorzüge einiger Abkürzungen, die uns im Bestfall schneller zum Ziel führen. Während wir im realen Leben Schwierigkeiten schon da haben können, wo wir nicht sicher sind ob eine andere Person unsere Flirts versteht und erwidert, nimmt die Kommunikation über das Internet uns einige dieser Hürden ab. Ein wichtiger Begriff ist hier wohl der des Konsens. Wer sich auf einer Partnerbörse registriert, gibt allen anderen Nutzern damit Bescheid; “Ich bin auch hier, weil ich jemanden zum Daten suche” – und kann dabei sicher sein, dass alle Nutzer die selben Ziele verfolgen, so der Branchenexperte Dating Advisor. Flirts sind integraler Bestandteil der Kommunikation. “Anmachsprüche” entfallen, da der Grund für jede Kontaktaufnahme zu anderen Mitgliedern sich von selbst erklärt.

Das geschriebene Wort – Probleme und Schwierigkeiten

Fluch und Segen ist dabei die Tatsache, dass ein Großteil der Kommunikation über das geschriebene Wort stattfinden wird. Schnell bekommt man dabei das Gefühl, schriftlich nicht ein angemessenes Selbstbild vermitteln zu können. Man hat mehr Zeit, Nachrichten zu formulieren, gleichzeitig steigt aber auch das Potenzial für Missverständnisse. Wichtig ist, möglichst natürlich zu bleiben und sich nicht zu verstellen. Gerade bei Casual-Dating (C-Date) Webseiten bleibt es selbstverständlich das Ziel, sich so bald als möglich in Person zu treffen.

Und hat einer dieser Faktoren Einfluss auf die Gesamtgesellschaft?

Das Internet ist nicht erst seit gestern auf dem Vormarsch. Heute ist es nahezu überall, was nicht zuletzt der Verbreitung von Smartphones geschuldet ist. Als Kommunikationsmedium hat es Einfluss auf den Alltag aller Menschen. Nicht nur im deutschen Sprachraum haben sich mittlerweile sprachliche Neuschöpfungen etabliert, die diesen hohen Grad des Einflusses widerspiegeln. Menschliches soziales Handeln ist immer problemorientiert – mit einer angepassten Sprache können wir Informationen schneller und effektiver weitergeben und verstehen. Onlinedating ist nur ein verhältnismäßig unbedeutender Teilaspekt des Internets. Aber zweifellos verändert es unsere Gesellschaft – auch wenn dies vielleicht nicht in einem großen Maß geschieht. Allein seine Existenz als Alternative zur klassischen Partnersuche fließt in unser Denken ein. Es greift nicht selten in bestimmte Nischen, die von der hektischen und stressigen Moderne erzeugt werden – als zeitsparende Methode, ganz gezielte Personengruppen nach Partnern zu durchsuchen. Spezialisierte Partnerbörsen werben bereits damit.

Onlinedating hat einen schleichenden Einfluss. So wie alle gesellschaftlichen Veränderungen lässt dieser sich objektiv nicht als gut oder schlecht beschreiben. Dafür bedarf es einer Perspektive – und wer könnte hier besser urteilen, als jene Mitmenschen, die Onlinedating regelmäßig nutzen?

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Was sagt die Forschung: Sind Menschen monogam?

Seit jeher ist es üblich, dass Menschen monogame Beziehungen eingehen. Die monogame Beziehung mündet schließlich in der Ehe. Es ist verboten, mehrere Ehen gleichzeitig zu führen und gesellschaftlich verpönt in der Ehe fremdzugehen. Auch in der gewöhnlichen Beziehung ist das Fremdgehen ein Zeichen der Charakterschwäche. Wie ist es aber wirklich? Ist der Mensch monogam veranlagt?

Monogamie gar nicht so weit verbreitet

“Es gibt grundsätzlich polygame und grundsätzlich monogame Tierarten”. Diese Aussage würden viele Menschen unterschreiben. Einige Vogelarten, zum Beispiel, sind ihr Leben lang mit ihrem Partner zusammen. Das mag zwar zutreffen, sagt aber nichts über das Sexualleben dieser Vögel aus. Forscher haben entdeckt, dass die DNA von einigen Schwanenküken nicht mit der des Partners übereinstimmt. Dieses Ergebnis lässt demnach darauf schließen, dass Schwäne zumindest fremdgehen. Dass sowohl Männchen als auch Weibchen in der Natur fremdgehen, hat dabei einen Grund. Auf diese Weise kann der bestmögliche Genpool geschaffen werden. Eine Theorie st, dass Männer versuchen ihre zahlreichen Spermien an so viele Frauen wie möglich weiterzutragen und quantitativ mehr evolutionäre Vorteile zu sichern, während Frauen qualitativ nach den stärksten, gesündesten Männern Ausschau halten.

Monogamie hat seine Vorteile

Der Mensch ist kein von Grund auf monogames Wesen, doch ist ganz klar eine Tendenz zur Monogamie zu beobachten. (Auch in der Zeit findet sich mehr dazu.) Der Grund, weshalb Menschen die Monogamie so hoch halten oder jahrelang eine romantische Liebe zu eine Person aufrechterhalten können, liegt im Streben nach Sicherheit. Körperlich ist der Mensch nicht dazu gemacht.

Alternative Beziehungsformen

Dass polygame Phantasien natürlich sind und religiöse oder andere moralische Grundwerte hinterfragt werden sollten, ist auch bei der Gesellschaft selbst längst angekommen. Inzwischen entscheiden sich immer mehr Menschen, auch wenn es immer noch nicht viele sind, für alternative Beziehungsformen, die es erlauben mehrere Sexualpartner zu haben. Die offene Beziehung kombiniert monogame und polygame Elemente, indem es eine Partnerschaft gibt, in welcher beide Beteiligten fest zusammen sind und dennoch mit anderen Menschen Sex haben können. Die Polyamorie geht einen Schritt weiter und erlaubt eine Partnerschaft zwischen mehr als zwei Personen. Es gibt viele Datingportale die sich auf moderne Partnerschaften spezialisiert haben. Bei Interesse finden Sie z.B. mehr über Joyclub hier.

Alles eine Frage der persönlichen Haltung

Körperlich ist der Mensch nicht dazu gemacht, nur einen Sexualpartner zu wollen, dennoch will er oft etwas anderes. Aus diesem Grund lässt sich eine monogame Lebensform weder aufzwingen noch der Hang vieler Menschen dazu negieren. Es ist kein Ding der Unmöglichkeit monogam zu leben, sofern es beide Partner wollen, trotzdem halten andere Formen der Partnerschaft Einzug in die Gesellschaft.

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Die Chemie beim Sex: Was geht in unserem Körper vor? 

Im Rausch der Hormone

Sex zu haben ist heute so einfach wie niemals zuvor. Online-Angebote und Apps, wie z.B. Parship oder C-date, machen eine Verabredung zu einem Kinderspiel (mehr Informationen zu Trend Onlinedating hier). Der Sex mit dem Partner gehört zu den wohl schönsten Dingen, die wir im Laufe unseres Daseins erleben dürfen. Es ist uns jedoch in der Regel gar nicht bewusst, was genau in diesem tollen Moment in unseren Körpern aus chemischer Sicht abläuft. Zeit, etwas Licht ins Dunkel zu bringen und darüber aufzuklären, welche chemischen Reaktionen beim Sex vor allem in unserem Kopf ablaufen.

Wie uns unser Körper mit Dopamin belohnt

Das zentrale Hormon beim Sex ist zweifellos das sogenannte Dopamin. Es wird beim Höhepunkt in großen Mengen ausgeschüttet und sorgt in unserem Kopf für einen hemmungslosen Zustand der Euphorie. Manche Experten vergleichen die Wirkung des Dopamin sogar mit jener einiger harter Drogen. Einmal ausgeschüttet, lässt es uns das Dopamin außerordentlich schwer fallen, mit dem Sex aufzuhören. Wir spüren in uns das starke Bedürfnis, weiterzumachen und letztendlich einen Orgasmus zu erleben. Ist dieser erfolgt, verringert sich die Aktivität in Teilen des Großhirns deutlich.

Wie Endorphine für Entspannung

Die sogenannten Endorphine sind dafür verantwortlich, dass wir beim Sex abschalten können und keine Gedanken an andere Dinge verschwenden, während wir gerade beim Liebemachen sind. Sie haben vor allem bei Frauen einen großen Effekt und sorgen dafür, dass die Frau zur Ruhe kommen und damit ihre Chance auf einen Höhepunkt erhöhen kann. Die Endorphine signalisieren dem Körper der Frau, dass dieser dem Sexualpartner vertrauen kann und tragen damit entscheidend dazu bei, dass die Frau die Zeit im Bett in vollen Zügen genießen kann.

Rauschartige Euphorie dank des Noradrenalin

Ein weiterer Stoff, der uns beim Sex begleitet und entscheidenden Einfluss auf unser sexuelles Verhalten hat, ist das sogenannte Noradrenalin. Dieses wird in der Nebenniere gebildet und sorgt dafür, dass sich unsere Laune hebt, Hunger und Müdigkeit vertrieben werden und nicht zuletzt auch unsere Schmerzen gedämpft werden. Damit wird unser Körper auf den Liebesakt vorbereitet, für den es wichtig ist, dass wir uns in unseren Körpern wohlfühlen.

Das Gehirn als Antrieb der Hormone

Zwar werden viele der genannten Hormone automatisch ausgeschüttet, allerdings hat das Gehirn eine nicht zu vernachlässigende Kontrollfunktion. Auch ist es dafür verantwortlich, dass wir in diesen Momenten unser schlechtes Gewissen und andere Dinge im Bezug auf die Moral ausschalten.

Wenn wir Sex haben, dann findet in unserem Körper eine wahre Explosion der Hormone statt. Viele davon bilden sich bereits vor dem eigentlichen Akt und sorgen dafür, dass sich unsere Anspannung löst. Andere wiederum erfüllen den Zweck, dass wir uns während des Sex wohlfühlen und nicht vor dem Höhepunkt aufhören.